Nach Kantersiegen: Schüler und Jugend stehen auf Tabellenplatz 1

Unsere Schülermannschaft: Michael, Erik, Tim, Anton (vorne von links); Anna, Clara, Fiona (hinten von links).

Zum fälligen Punktspiel unserer Schülermannschaft Anfang November rückte die SG Seenland (aus Pleinfeld und Dinkelsbühl) gleich mit einer Übermacht in Form von zehn Aktiven und mindestens zwölf Betreuern an! Die Halle platzte fast aus allen Fugen, und entsprechend schnell waren Kuchen und bereitgestellte Getränke aufgefuttert.

Zwar hatten wir angesichts der Ferienzeit erst im allerletzten Moment eine komplette Mannschaft zusammen, aber in Abwesenheit von „Leitwolf“ Moritz Bert gab Tim als stellvertretender Mannschaftsführer bei seiner Begrüßungsrede ein hervorragendes Debüt. Hier endete auch unsere Gastfreundschaft, die Gegner wurden mit einem 9:0-Kantersieg heimgeschickt. Nur Anton musste im zweiten Jungeneinzel heftigen Widerstand brechen, bis er nach drei Sätzen den bis dahin fünften Punkt für den SCU holte. Als neuer Tabellenführer der Schüler-Bezirks-Oberliga brennen unsere U15er auf das nächste Spiel, das sie nach Nürnberg zum bayerischen Ex-Meister Flügelrad führt.

Unsere Jugendmannschaft: Moritz, Lara, Talea, Lilly (vorne von links); Oliver, Benjamin, Felix, Jaskirat (hinten von links).

Unsere U19er hatten indes den TSV Zirndorf zu Gast. In Bestbesetzung fegten wir die Gegner ähnlich souverän mit 7:1 aus der Halle! Mit zwei Siegen steht die Mannschaft – ebenso wie die Schüler – auf dem ersten Tabellenplatz der Bezirks-Jugend-Oberliga. Im Spitzenspiel erwarten wir am 4.12. den Vorjahrs-Zweiten TSV Weißenburg in Uttenreuth.

Peter Nielsen

Ranglistenturnier in Marktheidenfeld: SCU-Nachwuchs gleich mehrfach auf dem Podium

Nach dem tieferklassigen Ranglistenturnier Anfang Oktober in Nürnberg wagten sich unsere Jugendlichen nun an ein höherklassiges Turnier, diesmal in Marktheidenfeld. Sechs Aktive und zwei Fahrer/Betreuer machten sich auf den Weg nach Unterfranken. Als „Nobodys“ und Ungesetzte hatten unsere Jugendlichen harte Brocken vor der Nase, aber durch die Bank machten alle eine gute Figur.

In der Altersklasse U13 traf Michael schon in der 2. Runde auf den Top-Gesetzten und späteren Sieger des Heimvereins, lieferte sich einen aufregenden Kampf und musste schließlich erst im dritten Satz die Segel streichen (20:22/21:18/14:21). Alle anderen Spiele gewann er deutlich und konnte sich mit seinem dritten Platz als heimlicher Zweiter fühlen. Bei den Mädchen U17 traten Talea (in Nürnberg Turniersiegerin) und Lilly im Einzel an. Beide unterlagen im Turnierverlauf der Favoritin und Turnersiegerin. Talea landete als Dritte auf dem Treppchen, während Lilly, eigentlich Doppel- und Mixed-Spezialistin, ausgezeichnete Fünfte wurde. Bei den Jungen U19 trafen die Uttenreuther schon früh aufeinander. Moritz und Jazz konnten sich als Fünfter bzw. Siebter schließlich im Vorderfeld platzieren.

In den anschließenden Doppel-Disziplinen bildete Michael mit Zufallspartner Justin aus Bamberg ein kongeniales Team. Selbst den Platzhirschen und späteren Siegern konnten sie lange Paroli bieten – und verloren erst im dritten Satz mit 21:23 denkbar knapp. Das war ein glänzender zweiter Platz! Im Mädchendoppel U17 erreichten Lilly und Talea nach hervorragenden Spielen den zweiten Platz hinter den Favoritinnen aus Bad Königshofen. Schließlich traten Moritz und Jazz im Jungendoppel U19 an und kamen als Ungesetzte schließlich auf einen erstaunlichen dritten Rang. Das hervorragend organisierte Turnier machte also Appetit auf weitere Wettbewerbe, von denen im November, Dezember und Januar weitere stattfinden.

Peter Nielsen

SCU-Jugend sorgt zum Auftakt für Überraschung

Unsere Jugendmannschaft: Ben, Moritz, Felix, Fabian, Talea, Lilly und Lara (von links).

Der erste Punktspieltag stand für unsere Jugendmannschaft unter keinem guten Vorzeichen, fielen doch gleich zwei wichtige Spieler aus. Noch dazu ging es nach Ansbach – zu einem Verein mit traditionell guter Jugendarbeit. Doch überraschend konnte sich unser Team gegen die Gastgeber behaupten: Das Mädchendoppel gewannen wir kampflos, weil der
Gegner nur ein Mädchen aufbieten konnte, bei den Jungen konnten unsere „Ersatzspieler“ wider Erwarten punkten. Am Ende stand ein 5:3-Sieg – der Hoffnung macht für den weiteren Saisonverlauf.

Peter Nielsen

Meister für genaue Zuspiele: Ein Roboter hilft künftig beim Training mit

Lange waren es nur Gedankenspiele im Trainerteam des SC Uttenreuth: eine Ballmaschine, die würde schon helfen beim Schüler- und Jugendtraining… Weil die Preise für günstige Modelle inzwischen bei unter 150 Euro liegen, ließen sich diese Gedankenspiele plötzlich in die Realität umsetzen – seither befindet sich tatsächlich solch ein Roboter im Besitz der Badminton-Abteilung.

Bevor „Robi“ im Schüler- und Jugendtraining zum Einsatz kommt, wurde sein Können vom Trainerteam eingehend geprüft. So stellte sich heraus, dass für ein reibungsloses Funktionieren die Bälle im Bereich des Greifers vollständige Federn haben müssen –  und dass hin und wieder ein Ball einfach aus der Maschine herausfällt.

Bei richtiger Ausrichtung erledigt „Robi“ seinen Job jedoch ganz gut, wenngleich noch etwas Optimierungsarbeit zu leisten ist. So muss zunächst eine fahrbare Box mit einem verstellbaren Unterlegkeil gebaut werden, um die Flugkurve besser einstellen zu können.

Wir sind gespannt auf unsere Zusammenarbeit mit „Robi“ – und ob er uns schon bald ein Lächeln entlocken kann.

Dirk Rösler

 

SCU startet in die Saison 2022/2023: Licht und Schatten zum Auftakt

2. Mannschaft: Victoria Löhr, Franziska Ammon, Stefan Wopperer (vorne von links), Moritz Lang, Johannes Leinfelder, Dirk Rösler (hinten von links).

Wer glaubte, der Aufsteiger müsste erst einmal Lehrgeld zahlen, sah sich getäuscht: Die 2. Mannschaft des SC Uttenreuth hat bei ihrer Premiere in der A-Klasse einen überzeugenden Heimsieg eingefahren. Am ersten Spieltag gewannen unsere Spielerinnen und Spieler 6:2 gegen den TSV Allersberg.

1. Mannschaft: Jagraj Singh Gill, Manuel Kugler, Christine Schneider, Andrea Brendel, Marvin Schobert, Christian Ströbel (von links).

Umgekehrte Vorzeichen dagegen bei der 1. Mannschaft: Die war in der Vorsaison aus der Bezirksliga abgestiegen – und tritt nun ebenfalls in der A-Klasse an, wenngleich in einer anderen Gruppe als die 2. Mannschaft. Zum Auftakt ging es in heimischer Halle gegen den ASV Niederndorf. Warum die Niederndorfer als eine der besten Mannschaften der Gruppe gelten, zeigten sie dann auch in Uttenreuth – und siegten 6:2 gegen unser Team.

Die nächste Chance zu punkten, bietet sich am Wochenende 22./23. Oktober – dann wird die Saison fortgesetzt.  Alle aktuellen Ergebnisse sind unter diesem Link zu finden. 

Uttenreuther Jugend holt zwei Turniersiege in Nürnberg

Können stolz auf ihre Leistung sein: die Uttenreuther Jugendlichen mit Betreuer Peter Nielsen. Tom fehlt auf dem Foto, weil er zu diesem Zeitpunkt sein Endspiel bestritt.

Die Sporthalle des Nürnberger Hans-Sachs-Gymnasiums platzte aus allen Nähten, denn erstmals seit langer Zeit fand in Mittelfranken wieder ein Jugend-Ranglistenturnier statt. Aus ganz Bayern waren die Spielerinnen und Spieler angereist, aus Oberfranken, Unterfranken, Schwaben, Niederbayern, München… bei insgesamt ca. 130 Meldungen! Mit dabei waren auch sechs Jugendliche des SC Uttenreuth, die sich allesamt hervorragend schlugen, obwohl sie meist sehr ungünstige Auslosungen hatten und früh auf gesetzte Spieler und spätere Turniersieger trafen.

Bei Turnierende gegen 22.40 Uhr (!) standen zwei Uttenreuther gar als Turniersieger auf dem obersten Treppchen: Talea Popken spielte sich im Mädcheneinzel U17 nach einem schweren Vier-Satz-Sieg souverän bis ins Endspiel, wo sie mit viel Nervenstärke in fünf Sätzen gegen Imke Overdieck aus Riding gewann. Groß war ihre und unsere Freude über ihren ersten Einzel-Turniersieg! Christoph Endres marschierte im Jungeneinzel U17 als Ungesetzter problemlos ins Finale – und hatte auch dort keine Schwierigkeiten mit Theo Lindner vom TSV Hersbruck.

Im Jungeneinzel U13 traf Michael Dittrich schon in der 2. Runde auf den hohen Favoriten und späteren Turniersieger aus Wolfstein, musste sich durch die Platzierungsrunden spielen und wurde als „heimlicher Zweiter“ schließlich Dritter. Im Jungeneinzel U15 (22 Meldungen) waren vier Uttenreuther am Start, schlugen sich angesichts der ungünstigen Auslosung prächtig und landeten schließlich auf Platz 5 (Anton, Erik) bis Platz 7 (Tom). Auch im Doppel traten unsere Jungen an. Das große Los zog Tom Beeck, der mit seinem Zufallspartner ins Endspiel einzog, hier aber in drei Sätzen verlor. Fazit: Sehr respektable Leistungen und zwei Turniersiege in den höchsten Altersklassen ließen uns die fortgeschrittene Zeit fast vergessen, die Freude auf die nächsten Spiele ist groß.

Peter Nielsen

Sommerfest am Weiherer Bolzplatz: Endlich wieder feiern

Es wird wieder gefeiert bei der Badmintonabteilung des SC Uttenreuth: Nach längerer pandemiebedingter Pause fand nun endlich Ende Juli unser Sommerfest am Weiherer Bolzplatz statt. Das Wetter meinte es gut mit uns: Nachdem es am Vormittag noch leicht geregnet hatte, war es nun etwas kühler und trocken, als gegen 16 Uhr der Grill angeschürt wurde.

Das vorgesehene Jugend-/Schülerturnier musste aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl zwar abgesagt werden. Trotzdem konnten die spielwilligen Youngsters, dank Phillips Aufsicht, den Badmintonschläger in der Uttenreuther Halle schwingen, bevor sie zum Weiherer Bolzplatz dazustießen. Und auch dort kam das Spielen nicht zu kurz. Neben AirBadminton probierten wir uns in anderen Sportarten wie Volleyball, Basketball, Vikinger-Schach, SpikeBall und Fußball.

Für das leibliche Wohl war mit reichlich Grillgut, Getränken, Beilagen und Nachtisch gesorgt. Es war ein rundum gelungenes Sommerfest, das nicht nur die üblichen Bekannten aus der Halle, sondern auch einige ehemalige SCUler sowie unsere ukrainischen Gäste besuchten. Bei netten Gesprächen, sportlicher Betätigung und regem Austausch zwischen Jung und Alt verging der Tag wie im Flug.

Hannah Göbel

Unter Turnierbedingungen: SCU-Jugendliche liefern sich enge Spiele


Ende Mai konnte erstmals nach den Pandemie-Beschwernissen wieder ein internes Jugendturnier stattfinden, zu dem die ideale Zahl von 16 Meldungen zusammenkam. Unter souveräner Leitung von Marvin wurden im Schweizer Turniersystem fünf Runden gespielt, mit einer finalen Entscheidungsrunde. Dadurch konnte jeder Jugendliche – von neun, zehn oder elf Jahre bis zu den Älteren und Routinierteren – mindestens sechs Spiele bestreiten. Von den Eltern gestiftete Kuchen und bereitgestellte Kaltgetränke stillten außerdem Hunger und Durst.

Erfolgreichste Turnierteilnehmer: Lisa und Ben.

Höhepunkt der vielen umkämpften Spiele war das spannende Endspiel von Ben gegen Moritz, das knapp an Ben ging. Unter den vier gestarteten Mädchen konnte sich Lisa durchsetzen. Plaketten für die Sieger, Urkunden für die Platzierten und reichlich Trostpreise rundeten das erfolgreiche Ereignis ab.

P.N.

Am letzten Spieltag die Tabellenspitze erobert: Zweite Mannschaft feiert Aufstieg

Strahlende Aufsteiger: Franziska Ammon, Victoria Löhr, Johannes Leinfelder, Matthias Bettig (oben v. li.), Dirk Rösler, Stefan Wopperer (unten v. li.).

Es war das Spitzenspiel des letzten Wochenendes der Saison 2021/2022 – der Erstplatzierte ASV Möhrendorf gegen den Zweitplatzierten, die zweite Mannschaft des SC Uttenreuth. Auf dem Spiel stand der direkte Aufstieg in die Bezirksklasse A. Hatten sich die Möhrendorfer im Hinspiel in heimischer Halle noch knapp durchgesetzt, mussten sie nun in Uttenreuth antreten – und sahen sich nach den Doppeln bereits im Rückstand. Im Einzel und im Mixed machten die Spielerinnen und Spieler unserer zweiten Mannschaft dann alles klar – am Ende stand ein 6:2-Sieg. Um in der Tabelle an den Möhrendorfern vorbeizuziehen, waren die Uttenreuther, die am Folgetag dem 1. BC Nürnberg mit 8:0 keine Chance ließen, aber auf Schützenhilfe angewiesen. Und die erhielten sie vom TV1848 Erlangen, der Möhrendorf überraschend besiegte. Damit eroberte unsere zweite Mannschaft Platz eins der B-Klasse, mit einer eindrucksvollen Bilanz von acht Siegen aus zehn Spielen. Der Lohn: der Aufstieg in die A-Klasse.

Für die erste Mannschaft endete die erste volle Saison in der Bezirksliga dagegen mit Ernüchterung: Das Team landete abgeschlagen auf dem letzten Platz. Die Hoffnungen, in der Rückrunde im Abstiegskampf bestehen zu können, hatten sich auch verletzungsbedingt zerschlagen. Kleiner Lichtblick: Am letzten Spielwochenende konnte das Team immerhin noch einmal punkten – gegen den TV1848 Erlangen gelang ein Unentschieden. Die erste Mannschaft muss in der kommenden Saison voraussichtlich wieder in der A-Klasse antreten. Dort ist der SC Uttenreuth dann also mit beiden Teams vertreten.

 

Interview mit Dirk Rösler im Vereinsheft

Es waren spannende Tage für Dirk Rösler bei der Altersklassen-Weltmeisterschaft in Spanien. Dem Vereinsheft-Verantwortlichen Heiner Weidler stand Dirk nun im Interview Rede und Antwort – und spricht über seinen Weg zum Badminton, seine Interessen und seine Arbeit als Abteilungsleiter beim SC Uttenreuth.

Zu finden ist die neueste Ausgabe des Vereinshefts unter diesem Link.

1200 Spieler*innen, strenge Schiedsrichter und ein harter Kampf um Einspielplätze: So schlug sich Dirk Rösler bei der Altersklassen-Weltmeisterschaft in Spanien

Was als kleines Projekt mit meiner mittelfränkischen Badminton-Meisterschaft 2020 begonnen hatte, gipfelte nun überraschenderweise in meiner Teilnahme an einem Level-1-Turnier – der Altersklassen-Weltmeisterschaft 2021 in Huelva, Spanien. Aufgrund der Pandemie hatten einige Länder ihre Teilnahme am Turnier abgesagt, so dass nun weitere vier Spielerinnen und Spieler je Altersklasse und Land zugelassen wurden. Daher war meine Teilnahme an den World Senior Badminton Championships 2021, so der offizielle Name, ohne eine Qualifikation über die Deutsche Altersklassen-Meisterschaft möglich.

Die Kosten hat jeder Spieler selbst zu tragen. Am 25. November habe ich die Anreise mit dem Flugzeug angetreten. Doch vorher waren zahlreiche Formalitäten zu erledigen: PCR-Test und Impfnachweis waren vorgeschrieben, ein QR-Code für die Einreise nach Spanien musste her. Das Passbild für den Spielerausweis hatte ich rechtzeitig zu senden und eine Verpflichtungsvereinbarung war abzuschließen – und natürlich musste ich auch noch Trikots mit der Aufschrift „Germany“ bestellen. Kein Wunder, wenn es da mal hakt und zum Beispiel der Umlaut im Namen Rösler zum großen Problem wird.

Schafften es bis ins Achtelfinale: Dirk Rösler (rechts) und Doppelpartner Johann Molodet.

Der Inzidenzwert in Huelva war 54. PCR-Test für Spieler und Begleiter war obligatorisch. Im Sportbereich wurde Mund- und Nasenschutz getragen und erst nach dem Münzwurf zum Spiel abgenommen. Wir Spieler waren in definierten Bereichen von bestimmten Hotels untergebracht. Der Transport erfolgte mit zentral organisierten Bussen und Taxen, in denen nur nominierte Spieler zugelassen waren – auch von und zum Flughafen. Der Zutritt zum Sportgelände wurde kontrolliert.

Beim ersten Probetraining im „Palacio de Deporte Carolina Marin“ in Huelva wird dann deutlich, dass der Aufwand für den Ausrichter erheblich ist. Überall begegnet man Offiziellen und Helfern, die dieses Turnier erst möglich machen. Man hat mir gesagt, dass sich 500 Personen um die Koordination der 1200 Spielerinnen und Spieler mit geschätzten 300 Begleitern kümmern. Zusätzlich sind noch circa 30 internationale Schiedsrichter eingesetzt, die zum Großteil eingeflogen werden.

Schnell wird klar, dass die Lichtbänder an der Decke blenden und damit Teil der Spielstrategie sind. Auch ist die Halle eisig kalt – die Spieler mit schwarzen Strumpfhosen im Gepäck haben einen Vorteil. Der Spielkleidung sind in der „General Competition Regulation“ sieben Seiten gewidmet, zum Beispiel muss der Aufdruck der Nationalität, wenn vorhanden, eine Schriftgröße von fünf Zentimeter haben. Die Schiedsrichter kontrollieren dies genauestens an jedem Spieler vor Einlauf in die Halle. Wer die Regeln nicht einhält, muss das Hemdchen umdrehen, also links tragen. Eine vollkommen neutrale Spielkleidung ist nämlich erlaubt.

Das Turner selbst hat am 28. November begonnen und endet am 4. Dezember mit den Finalspielen jeder Disziplin und Altersklasse. Insgesamt gibt es neun Altersklassen (35-39 Jahre, 40-44…70-74, 75+) mit den üblichen fünf Disziplinen. Die Austragung findet auf 13 Spielfeldern statt und wird perfekt über eine Turniersoftware geplant und abgewickelt. Wer kein Smartphone oder kein Tablet hat, ist allerdings verloren.

Dank der Turnier-App ist bereits am Vortag die Uhrzeit des nächsten Spiels bekannt. Zehn Minuten vor Spielbeginn hat man sich einzufinden. Im Vorfeld gibt es einen harten Kampf um Trainingscourts fürs Warmmachen. Wer einen Platz ergattert hat, gibt diesen so schnell nicht mehr auf. Hier wird schnell mal eine Ausnahme vom Fairness-Gebot gemacht.

Der Deutsche Badminton-Verband hatte mich entsprechend meiner Meldung für Herreneinzel O60 (60-64 Jahre alt) und Herrendoppel eingetragen. Im Doppel hat man mich mit Johann Molodet „verheiratet“, einem mehrfach ausgezeichneten Spieler mit reichlich Turniererfahrung. Die Auslosung im KO-System war für mich/uns relativ günstig, da ich/wir erst in der dritten Runde auf einen gesetzten Gegner treffen würden. Im Herreneinzel konnte ich ein Spiel gewinnen und bin dann chancenlos gegen einen sympathischen Niederländer mit einer unglaublichen Ballbeherrschung untergegangen. Im Doppel konnten wir durch Siege über Inder und Franzosen bis ins Achtelfinale vordringen – und sind dann an sehr starken Schweden gescheitert. Insgesamt habe ich also mehr Spiele gewonnen als verloren, eine für mich sehr erfreuliche Bilanz.

Eindrucksvoll ist natürlich der formale Akt des Einlaufens und die Zeremonie am Court mit Ansage in der Halle, und dem vollen Programm mit Schiedsrichter, Aufschlagrichter und zwei Linienrichtern. Eine elektronische Anzeige ist aufgestellt und das Spiel wird per Livestream ins Internet übertragen. Da zittert am Anfang die Hand beim Aufschlag. Nach einiger Zeit bin ich dann routinierter geworden und wusste, wann ich mich wo aufstellen muss – und wurde daher auch nicht mehr vom Schiedsrichter korrigiert und ermahnt.

Vor der Teilnahme an diesem großen Turnier mit international hochklassigen Spielern hatte ich mich schon gefragt, ob ich da nicht deplatziert bin. Die teilnehmenden Spieler haben fast ausnahmslos schon Titel in ihren Ländern gewonnen, trainieren mehrmals in der Woche in leistungsorientierten Vereinen und beteiligen sich häufig an Turnieren. Da sehe ich mich als Ausnahme, weil ich auch anderen Interessen nachgehe. Im direkten Vergleich hat sich nun gezeigt, dass ich bis zu einer gewissen Qualität gut mithalten kann – und dies gibt natürlich Motivation. Für die Zukunft muss eine bessere Rückhand her, der Aufschlag wird bis zur Erschöpfung geübt und das Doppel wird ab sofort schneller und mit anderer Schlägerhaltung gespielt. Und wieder hat sich bewahrheitet, dass man sich durch die Teilnahme an einem Turnier wesentlich verbessert.

Gerade unseren jungen Spielern wünsche ich, dass sie Freude an Turnieren finden und sich nicht durch gelegentliche hohe Niederlagen entmutigen lassen. Im Gegenteil, es sollte ein Anreiz sein, um diese Qualität zu erreichen. Für mich bedeutet dies ein gezieltes Training und die Teilnahme an weiteren Altersklassenturnieren – und vielleicht dann auch mal eine ordentliche Qualifizierung zur Weltmeisterschaft über die nationalen Turniere.

Ich grüße alle, insbesondere die Fans, die meine Spiele vor den Monitoren und mit dem Liveticker verfolgt haben und mir nach meinen Niederlagen Zuspruch gaben 🙂

Dirk Rösler

Wer Dirk und seinen Doppelpartner bei der Weltmeisterschaft spielen sehen möchte, kann dies unter diesem Link tun – ab 3:00:00 geht es los.

Geglückte Generalprobe für die WM: Dirk Rösler siegt in Leipzig

Glückliche Sieger: Dirk Rösler (li.) und Johann Molodet.

Mit einem ersten Platz im Rücken kann der Uttenreuther Dirk Rösler zur Altersklassen-Weltmeisterschaft nach Spanien fliegen: Bei den Seniorensportspielen der Stadt Leipzig siegte er gemeinsam mit Johann Molodet im Herrendoppel der Altersklasse O55-O60. Organisiert hatte die Wettkämpfe, die auch in anderen Sportarten wie Schwimmen ausgetragen wurden, der Stadtsportbund Leipzig.

Die Weltmeisterschaft, für die Dirk Rösler nominiert ist, findet vom 28. November bis zum 5. Dezember im spanischen Huelva statt.

Dramatische Spiele zum Saisonauftakt 2021: So schlugen sich unsere Schüler und Jugendlichen

Unsere Jugend-Mannschaft: Betreuer Phillip Schobert, Moritz Lang, Oliver Plathner, Jaskirat Gill Singh, Betreuerin Victoria Löhr (oben, von links), Julian Heckel, Lilly Jardin, Lena Waldmann, Betreuer Marvin Schobert (unten, von links).

Endlich wieder Badminton! Zum ersten Spieltag nach mehr als einem Jahr hatten unsere Schüler und Jugendlichen TSV Rothenburg, TSV Ansbach und die Spielgemeinschaft ASV Niederndorf/TSV 1846 Nürnberg zu Gast. Unsere winzige Halle war war fein herausgeputzt mit vier perfekt aufgebauten Feldern und einem Buffett vor der Tür zur Stärkung, sodass unsere Gäste (unter Berücksichtigung unseres Hygienekonzepts) kommen konnten. Wir waren gespannt, wie sich unsere neu formierten Mannschaften schlagen würden: Bei den Schülern traten etliche Neulinge (zum Teil erst 10 Jahre alt) an. Die Jugend-Mannschaft bildet sich unterdessen aus dem Stamm der ehemaligen Schülermannschaft, verstärkt durch Lena Waldmann aus Lauf.

Das erste Spiel am Samstag hatten unsere Schüler gegen den TSV Rothenburg auszutragen – und sie fegten die Gäste mit einem 7:1 aus der Halle! Die Jugend-Mannschaft musste anschließend gegen den in der Jugendarbeit sehr erfahrenen TSV Ansbach antreten. Es entwickelte sich ein dramatisches Match mit mehreren Drei-Satz-Spielen, in dem alle Jugendlichen ohne Ausnahme aufopferungsvoll kämpften. Am Ende hieß es 4:4, ein toller Erfolg! Gewissermaßen „Matchwinner“ war Julian, der seinen Gegner mit 22:20 im dritten Satz niederkämpfte.

Unsere Schüler-Mannschaft: Tim Simon, Anna Paul (oben, von links), Betreuerin Victoria Löhr, Christoph Endres, Ben Laske, Moritz Bert, Talea Popken, Carlotta Klar, Betreuer Phillip Schobert (stehend, von links), Betreuer Marvin Schobert (liegend).

Am Sonntag hatte es unsere Schüler-Mannschaft mit dem Meister-Favoriten zu tun: Zwei erfolgsverwöhnte Vereine – ASV Niederndorf und TSV 1846 Nürnberg  – hatten ihre Stars zu einem Team zusammengefügt, das auf der bayerischen Meisterschaft bestehen soll, darunter vier asiatische Mädchen, die sogar an Stelle von Jungen spielen durften. Umso verblüffter waren unser Gäste, als es nach den zwei Jungendoppeln 2:0 für uns hieß! Im Spielverlauf zeigte sich aber, dass die gegnerischen Spielerinnen übermächtig waren. Trotzdem wäre mit etwas Glück ein Unentschieden möglich gewesen, aber Christoph musste sich im 1. „Jungeneinzel“ nach leidenschaftlichem Kampf Ailin Zheng mit 19:21/21:17/24:26 beugen. Ähnlich erging es Moritz Bert im 2. Einzel, als er Nakulan Sundarraju, mit 21:15/23:25/18:21 unterlag. So hieß es schließlich 2:6, aber niemand war zerknirscht oder enttäuscht, und unsere engagierten Trainer Vici, Phillip und Marvin waren voll des Lobes. Am 13. und 14.11. geht es mit Auswärts-Spielen weiter.

P.N.

Uttenreuther Dirk Rösler für Weltmeisterschaft in Spanien nominiert

Dirk Rösler

Bevor die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 zuschlug und den Sportbetrieb jäh lahmlegte, hatte Dirk Rösler einen Lauf: Erst wurde er in der Altersklasse Ü60 Fränkischer Meister im Einzel, dann sogar Bayerischer Vizemeister. Leistungen, die offensichtlich nicht unbeobachtet blieben. Der Deutsche Badminton-Verband hat den Spieler und Abteilungsleiter des SC Uttenreuth nun für die Altersklassen-Weltmeisterschaft nominiert. Sie findet vom 28. November bis zum 5. Dezember im spanischen Huelva statt.

Dirk Rösler hat seine Teilnahme bereits bestätigt. Er tritt im Einzel Ü60 sowie im Herrendoppel Ü60 gemeinsam mit  Johann Molodet aus München  an.

 

 

 

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit: SCU geht mit Schüler- und Jugendmannschaft in neue Saison

Die Badmintonabteilung des SC Uttenreuth meldet erstmals seit längerer Zeit wieder je eine Schüler- und eine Jugendmannschaft für die Punkterunde 2021. Fast alle Mitglieder der vorjährigen erfolgreichen Schülermannschaft U15 sind nach der Corona-Pause inzwischen in die U19 aufgerückt und bilden den Stamm des Jugend-Teams. Wegen des Mädchen-Mangels tritt die Mannschaft als Spielgemeinschaft mit dem TSV Lauf an. Das Team wird es nicht leicht haben mit den durchweg älteren Gegnern.

Hoffnungen liegen auf der neu formierten Schülermannschaft U15. Mit viel Trainingsfleiß haben sich die Schüler zu respektablen Turnierspielern entwickelt. Besonders stolz sind wir auf unsere Jüngsten, die Bambini U13. Der Bezirk plant auch für diese Altersklasse eine Punkterunde.

Zum Stichtag Ende Juli haben wir die Mannschaftsaufstellungen abgegeben, zuvor gab es in der Spardorfer Halle mit ihren neun Feldern noch ein letztes Training vor den Ferien, das wie üblich sehr gut angenommen wurde (Foto). Die ersten Punktspieltermine sind für Ende September zu erwarten.

P.N.

Badminton erwacht aus der langen Corona-Pause

Endlich geht es wieder los: Anfang Juni konnte zunächst im Freien Badminton-Jugendtraining stattfinden – unter den notwendigen Hygiene-Bedingungen auf dem SCU-Hartplatz. Abteilungsleiter Dirk Rösler wusste die Kinder toll zu motivieren (Foto). Wenige Tage später fanden dann die ersten Indoor-Übungsstunden in Spardorf und Uttenreuth statt, auch das unter großem Zuspruch.

An den Trainingstagen werden drei Übungszeiten angeboten, um die maximale Hallenauslastung einhalten zu können. Koordiniert werden die Trainingszeiten von Peter Nielsen, der einen engen Kontakt zu den Eltern, den Kindern und zu den Übungsleitern hält. Das Training selbst ist nur möglich durch den engagierten Einsatz unserer Übungsleiter Phillip, Jo, Vicki, Franzi, Felix und Hannah.  

Zur neuen Saison wurde sowohl eine Schülermannschaft (U15) als auch eine Jugendmannschaft (U19) in Spielgemeinschaft mit dem TSV Lauf gemeldet. Die Erwachsenen gehen indes mit ihrer 1. Mannschaft ins Rennen um den Klassenerhalt in der Bezirksliga.

P.N. 

AirBadminton: SC Uttenreuth bewirbt sich für Pilotprojekt

Alle Infos gibt es hier: Der Bayerische Badminton-Verband informiert auf seiner Homepage über AirBadminton.

Corona macht es allen Badmintonspielern gerade schmerzhaft bewusst: Einfach draußen zu spielen, wenn die Hallen geschlossen sind, funktioniert nicht, die Federbälle sind einfach zu leicht für den Zweck. Die gute Nachricht: Inzwischen gibt es eine Outdoor-Alternative – AirBadminton. Gespielt wird mit einem Ball, der eigens fürs Freie konzipiert wurde.

Um ihnen den Weg zum AirBadminton zu ebnen, will der Bayerische Badminton-Verband seine Mitgliedsvereine nun mit Spielfeld-Equipment wie Netzen, Linienbändern oder AirShuttles unterstützen. Der SC Uttenreuth hat gegenüber dem Verband jetzt sein Interesse für das dreijährige Förderprojekt angemeldet – und hofft, bald auch im Freien die Bälle sausen lassen zu können.

Mehr Infos zum AirBadminton gibt es auf der Homepage des BBV. 

Zum Miträtseln: Ein Quiz für die badmintonfreie Zeit

Traurige Realität: die leere Uttenreuther Halle. Doch wie hoch muss ein Badminton-Netz überhaupt sein? Das ist eine der Fragen in unserem Quiz.

Es sind harte Zeiten für Freizeitsportler: Die Hallen sind geschlossen und Besserung ist derzeit nicht in Sicht. Damit insbesondere den Schülern und Jugendlichen die Feiertags- und Ferienzeit nicht zu lang wird, hat unser stellvertretender Abteilungsleiter Peter Nielsen für sie ein Badminton-Quiz zusammengestellt. Jeder der jungen Teilnehmer bekommt einen Preis. Wer seine Lösung am schnellsten abgibt und wer die meisten Fragen richtig beantwortet, darf sich sogar über einen zusätzlichen Preis freuen.

Wer aus Spaß miträtseln will (die Preise sind den Jugendlichen vorbehalten), findet die Fragen hier – Auflösung folgt unten!

P.N.


Das Uttenreuther Badminton-Quiz (jeweils mehrere Antworten möglich)


Frage 1: Welche Bezeichnung beschreibt den Rückhand-Netzdrop?

  • Klammeraffe
  • Krokodil
  • Tiger
  • Regenbogen
  • Oberkellner

Frage 2: Aus welchem Material können die Federn des Balls bestehen?

  • Seide
  • Gänsefedern
  • PVC
  • Hühnerfedern
  • Entenfedern

Frage 3: Was sind für die Schlagbewegung typische Begriffe?

  • Pronation
  • Diskussion
  • Konfusion
  • Supination
  • Rotation 

Frage 4: Wie hoch ist das Netz in der Feldmitte?

  • 1,60m
  • 1,55m
  • 1,524m
  • Max.1,74m

Frage 5: Aus wie vielen Federn besteht der Federball?

  • Aus 12
  • Aus 20
  • Aus 16
  • Beliebig

Frage 6: Woher stammt der Name „Badminton“?

  • Schlecht schmeckender Kaugummi
  • Berühmte Sportstätte in China
  • Erfinder der Sportart
  • Landsitz in England

Frage 7: Spieler X verfehlt beim Aufschlag den Ball, ohne ihn zu berühren. Welche Aussage ist richtig?

  • Fehler
  • Er darf wiederholen
  • Kommt auf den Spielstand an: Bis zum Spielstrand „11“ ist Wiederholung erlaubt

Frage 8: Welche Namen bringst Du mit unserem Badmintonsport in Verbindung?

  • Isabel Herttrich
  • Helene Fischer
  • Liki Lauda
  • Rasmus Bonde
  • Susi Susanti
  • Tom Jones
  • Michael Keck
  • Xavier Naidoo :

Frage 9: Welche Geschwindigkeit kann der Federball erreichen?

  • Über 300 km/h
  • Bestimmt 100 km/h
  • Ungefähr 90 km/h
  • 160 km/h
  • Höchstens 200 km/h :

Frage 10: Welche Aussagen beschreiben den korrekten Federball-Flug?

  • Ball dreht sich um die eigene Achse
  • Ball beschreibt keine Eigendrehung (Spin)
  • Ball kann Rechts- oder Linksspin beschreiben
  • hängt von der Anordnung der Federn ab
  • Ball dreht sich im Uhrzeigersinn 

Die Lösungen: 1b / 2b und e / 3a, d und e / 4c / 5c / 6d / 7a / 8a, d, e und g / 9a / 10a, c und d.

Start in eine Saison der Ungewissheit

Das Auftaktspiel der 1. Mannschaft in Kleinschwarzenlohe wurde per Livestream ins Internet übertragen.

Mit Auswärtsspielen sind die beiden Uttenreuther Mannschaften in die Spielzeit 2020/2021 gestartet – es ist erneut eine Saison der Ungewissheit. Die vergangenes Jahr ungeschlagene 1. Mannschaft tritt nach dem Aufstieg diesmal in der Bezirksliga an – erklärtes Ziel ist der Klassenerhalt. Zum Auftakt musste sich das Uttenreuther Team in einem per Livestream übertragenen Spiel beim TSV 72 Kleinschwarzenlohe jedoch mit 6:2 geschlagen geben. Der 2. Mannschaft, die weiterhin in der Bezirksklasse-B spielt, gelang dagegen ein 4:4-Remis in Möhrendorf.

Den besten Start in die Punktspiele schaffte dagegen die Uttenreuther Schülermannschaft. Gegenüber der vergangenen Saison, als das Team sogar an der Endrunde zur Bayerischen Mannschaftsmeisterschaft in Augsburg teilnehmen konnte, hatte sich die Mannschaft etwas verändert, die Mädchen jedoch sind dieselben und waren beim Start auch die Leistungsträger. Im Spiel gegen die Spielgemeinschaft ATSV/Bruck ging es um die „Vorherrschaft“ im Großraum Erlangen: Austragungsort war die Sporthalle der Franconian International School, unter strengen Hygiene-Bedingungen. Die Uttenreuther Kinder gewannen mit 6:2, wobei mit etwas Glück auch ein höherer Sieg möglich gewesen wäre, denn Christoph und Newcomer Anton verloren ihre Einzel knapp in der Verlängerung.

War bereits die vorherige Spielzeit wegen der Corona-Pandemie vorzeitig beendet worden, folgte diesmal gleich im Anschluss an das erste Spielwochenende der Stopp durch den Bezirk Mittelfranken des Bayerischen Badminton-Verbands: Die Hinrunde ist abgesagt, weiter geht es frühestens im neuen Jahr mit der Rückrunde. Auch das Training ist vorerst stark eingeschränkt: Zwar gilt Badminton als Individualsportart und kann grundsätzlich ausgeübt werden, die strengen Hygiene-Regeln erlauben derzeit aber lediglich zwei räumlich getrennte Einzel in der Halle.

M.K./P.N.

Gespielt wird in drei Gruppen: So läuft das Schülertraining in Corona-Zeiten

Auch für sie ging eine lange Zeit des Wartens zu Ende: Seit Mitte September können die Schüler und Jugendlichen wieder in der Halle trainieren, nachdem bereits unser sommerliches Outdoor-Training gut angenommen wurde. Das von der Gemeinde vorgegebene Hygiene-Konzept lässt derzeit zwar 30 Personen in der Halle zu, wir begrenzen die Zahl jedoch auf zwölf Jugendliche pro Trainingseinheit. Dafür wurden drei Gruppen für je eine Stunde in der Halle organisiert.

Mit Hilfe einer Online-Liste oder Anmeldungen per E-Mail kann die Teilnehmer-Zahl gut gesteuert werden, und das Konzept wird von den Jugendlichen diszipliniert umgesetzt: Die 1. Gruppe (freitags 16.30 Uhr) ist für Jüngere (ab 8 bis 12) und Anfänger reserviert, in der 2. Gruppe (17.45 Uhr) sind die älteren Schüler (12-15 Jahre) am Zuge, und in der 3. Gruppe (19.00 Uhr) wirbeln die Älteren (ab 15 Jahre). Ein Team von engagierten Übungsleitern kümmert sich um das Weiterkommen der jungen Sportler.

P.N.